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Jahresmitgliederversammlung 2018 bestätigt gelungene Vorstandsarbeit

(Frankfurt-Höchst) Am 24. März bestätigte die JMV des BDÜ Hessen in Frankfurt-Höchst die bisherigen Vorstandsmitglieder Clemens Rieg (1. Vors. / Verbandskoordination) und Christopher Köbel (Öffentlichkeitsarbeit) sowie die bisherigen Kassenprüfer Konrad Tomica und Susanne Schartz-Laux im Amt. Außerdem genehmigte das Gremium die von Schatzmeister Michael Schreck vorgelegten Regularien und lobte die umsichtige Arbeit des Finanzhüters. Die JMV würdigte die Arbeit des gesamten Vorstandes, dem auch Helga Schüll-Gasteyer (2. Vors. / Gerichtsdolmetschen) und Petra Wagner (Weiterbildung & Mentoring) angehören, durch Applaus und privaten Zuspruch in den Pausen.

Der Vorstand wiederum ehrte das langjährige Ehrenmitglied Jochen Beer. Herr Beer dient dem Verband seit langer Zeit als Steuerberater und hält auch regelmäßig BDÜ-Seminare in Steuerrecht für Übersetzer und Dolmetscher.

Warme Dankesworte gab es auch für Iris Aschermann, die langjährige Geschäftsstellenleiterin, die mehreren Vorständen und allen Mitgliedern stets freundlich, sehr engagiert und hoch kompetent zur Seite stand. Ihre Nachfolge ist zum Glück bereits geregelt: Frau Victoria Pombo Suárez wird ab April die Geschäftsstelle übernehmen, die dann MO-FR von 9:00-13:00 Uhr geöffnet sein wird. Der Vorstand bittet in der Einarbeitungszeit um etwas Nachsicht mit Frau Pombo und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

Zu Gast waren diesmal die BDÜ Vizepräsidentin für Konferenzdolmetschen und Dolmetschen im Gemeinwesen Monika Eingrieber sowie die Dolmetschtrainerin Birsen Acar, die das Projekt "Basissensibilisierung für Laiendolmetscher" vorstellten, das seit 3 Jahren in Kooperation unter anderem mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) läuft und von der EU unterstützt wird. Der BDÜ sensibilisiert darin die meist ehrenamtlich arbeitenden Laiendolmetscher sowie Behördenmitarbeiter für grundlegende Dolmetschtechniken und berufsethische Fragen, sowie Problemfelder und Haftungsrisiken einer ehrenamtlich ausgestalteten interkulturellen Verständigung. Der BDÜ stellt sich damit einerseits seiner sozialen Verantwortung, aber auch der Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern, für eine Professionalisierung des schwierigen Community Interpreting-Marktes "von unten her" zu sorgen. Eine gute Nachricht: Die verschiedenen Dolmetschmärkte sind stark entkoppelt, die prekäre Situation im Bereich Gemeinwesen hat daher kaum Strahlkraft für bereits professionalisierte Dolmetschmärkte wie das Konferenzdolmetschen oder das Dolmetschen im stärker reglementierten Gerichts- und Justizbereich. Die Qualitäts- und damit auch die Preisspirale dürfte sich mit wachsender Einsicht bei Institutionen und ehrenamtlich Engagierten langfristig also nach oben statt nach unten drehen.

 


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HE

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